Alben 2018 – Nr. 4: Four Tet – Live at Funkhaus


Ich war da! Am 10. Mai spielte Four Tet im Funkhaus, das erste Mal für mich, dass ich überhaupt vor Ort war, fast schon Ereignis genug. Innen zumindest lädt der Saal, in dem Kieran Hebden mittig mit seinem Pult positioniert war, schon architektonisch dazu ein, dass das DJ-Ding zum Hochamt gerät, kein Wunder dass Fotos davon ans Abendmahl gemahnen, hier mal meins vom Abend:

Umso schöner also, dass genau dieses Konzert überraschend als Livemitschnitt herausgegeben wurde (siehe Bandcamp). Begünstigend mag hinzugekommen sein: a) das traditionell eher mild enthusiasmierte Berliner Publikum, dass nicht in die Aufnahmen reinfunkt b) die kristallkrispe Aufnahmequalität, begünstigt durch die Raumakustik? Letztlich sinds vor allem Stücke vom letzten Album (letztes Jahr bei mir auf Platz 3), aber tatsächlich macht das einfach Spaß, das Ganz nochmal 2 Stunden am Stück ineinanderverwoben und mit dieser Klarheit zu hören und den Hauch Live noch mit dabeizuhaben (und dass ich da war! macht dann sicher auch nochmal ein Plus an Hörenwollen).